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Winkelfehlsichtigkeit * Binokulare Vollkorrektion * Stereosehen * Bildschirmarbeitsplatz
Bei der Bestimmung von Fehlsichtigkeiten wird unterschieden zwischen Monokularer Korrektion und Binokularer Vollkorrektion. Die Monokulare (=Einäugige) Korrektion ermittelt nur die Sehschärfe des jeweils untersuchten Auges in Bezug auf Kurz- oder Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmung/Astigmatismus.
Binokulare (=Beidäugige) Vollkorrektion bezeichnet eine Methode, welche nicht nur die Fehlsichtigkeit (Kurz- oder Weitsichtigkeit, Hornhautverkrümmung), sondern auch das Zusammenspiel beider Augen berücksichtigt. Bei der Untersuchung des Augenpaares können sogenannte Winkelfehlsichtigkeiten erkannt werden. Dadurch sind erhebliche Verbesserungen der Sehschärfe, des räumlichen Sehens und des Farben- und Kontrastsehens möglich.
Winkelfehlsichtigkeit
Winkelfehlsichtigkeit ist ein Sehfehler, der bei den meisten Menschen vorhanden ist und mit sogenannten Prismenbrillen korrigiert werden kann.
Dieser Sehfehler kann unter anderem...
- unbefriedigendes oder schlechtes Sehen verursachen
- das Farbensehen beeinträchtigen
- das räumliche (dreidimensionale) Sehen stark einschränken
- zu anstrengendem oder ermüdendem Sehen führen, insbesondere bei Bildschirmarbeit oder längerem Lesen
- zu Augenbrennen, Augentränen oder roten Augen führen
- Augenschmerzen, Kopfschmerzen oder Migräne auslösen
- Verspannungen im Hals-, Nacken- und Schulterbereich verstärken
- störende Lichtempfindlichkeit verursachen
- in seltenen Fällen sogar zu Doppelbildern führen
Wenn eine der hier genannten Auffälligkeiten besteht, ist eine Überprüfung auf Winkelfehlsichtigkeit mittels der Mess- und Korrektionsmethodik nach Haase (MKH) zu empfehlen.
Binokulare Vollkorrektion mit 3D-Effekt
Winkelfehlsichtigkeit kann mit der seit mehr als 50 Jahren sehr erfolgreich durchgeführten Mess-u. Korrektionsmethodik nach H.-J. Haase (MKH) von speziell darin ausgebildeten Augenoptikern und Augenärzten gemessen werden.
Bei dieser Messung erkennt der Untersucher die anstrengungsärmste Stellung des Augenpaares und ermittelt genaue Messwerte. Diese bilden die Basis für die Anfertigung einer Prismenbrille. Diese bewirkt, dass das Augenpaar in seiner anstrengungsärmsten Ruhestellung bleiben kann, während die Sehachsen durch die Prismenkorrektion ´ausgerichtet´ werden.
Das gewährt dem Klienten völlig anstrengungsfreies und in fast allen Fällen auch schärferes, kontrastreicheres Sehen. Ausserdem wird wie bereits oben erwähnt, das dreidimensionale, räumliche Sehen wesentlich verbessert.
Stereosehen
Als Stereosehen bezeichnet man optimales binokulares (beidäugiges) Sehen. Voraussetzung dafür ist die Gleichwertigkeit beider Augen. Das Stereosehen erleichtert das Einschätzen von Entfernungen/Abständen, erhöht den dreidimen- sionalen Raumeindruck und somit die Tiefenwahrnehmung.
Durch die Binokulare Vollkorrektion kann die Qualität des Stereosehens wesentlich verbessert, in manchen Fällen sogar wiederhergestellt werden.
Bildschirmarbeitsplatz
Immer mehr Menschen werden am Arbeitsplatz und in der Freizeit mit Computern konfrontiert. Der Bildschirmarbeitsplatz erfordert in vielen Fällen eine speziell dafür angepasste Sehhilfe. Dies liegt häufig an den verschiedenen gegebenen Abständen (Auge - Monitor, Auge - Tastatur, Auge - Textvorlage). Zu dem sollte der Benutzer an seinem Arbeitsplatz eine ergonomisch optimale Kopf- und Körperhaltung einnehmen können.
Durch ausführliche Anamnese und umfangreiche Messungen kann eine Brille für den Bildschirmarbeitsplatz den jeweiligen Gegebenheiten optimal angepasst werden:
Die Voraussetzung für entspanntes und stressfreies Arbeiten.
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